Methodik: So entstehen unsere Code-Seiten
Jede Seite auf Fix Error Code basiert auf einem strukturierten Datensatz in unserer Code-Datenbank. Hier erklären wir, was diese Datensätze enthalten, wie die Bewertungen zu lesen sind und welche Prüfung eine Seite bestehen muss, bevor sie in Suchmaschinen erscheint.
Code und Definition
Bei OBD-II- und EOBD-Codes stammen Code-Bezeichnung und Standarddefinition aus SAE J2012 und ISO 15031-6, den Normen für generische Fehlercodes. Herstellerspezifische Fahrzeugcodes und Fehlercodes von Haushaltsgeräten entnehmen wir öffentlich zugänglichen Herstellerunterlagen. Definitionen gleichen wir nach Möglichkeit mit mehreren Quellen ab. Stützt sich eine Definition nur auf eine einzige Herstellerquelle, wird die Seite als nicht verifiziert markiert.
Bewertungen
Schweregrad (1–5)
Der Schweregrad beschreibt die Dringlichkeit. 1 steht für eine geringfügige Störung, 5 bedeutet: Fahrzeug oder Gerät sofort außer Betrieb nehmen. Bei Stufe 4 und 5 stehen die Sicherheitshinweise ganz oben auf der Seite.
Fahrbereitschaft (Fahrzeuge)
Jeder Fahrzeugcode ist mit ja, eingeschränkt oder nein bewertet. „Eingeschränkt“ heißt in der Regel: kurze, schonende Fahrt zur Werkstatt vertretbar, aber keine Langstrecke, kein Anhänger, keine Volllast.
Selbermachen (1–5)
1 bedeutet: ohne Werkzeug für jeden machbar; 5 bedeutet: nur Werkstatt oder Kundendienst. Bestimmte Systeme gelten unabhängig vom Aufwand immer als Fachbetriebssache – siehe Abschnitt Sicherheit.
Wahrscheinliche Ursachen
Ursachen sind von der wahrscheinlichsten zur unwahrscheinlichsten sortiert. Die Prozentwerte sind redaktionelle Schätzungen, keine gemessenen Statistiken. Sie berücksichtigen, unter welchen Bedingungen das Steuergerät den Code setzt, wie häufig ein Defekt in der Praxis vorkommt und wie oft einfache Ursachen übersehen werden. Sie sollen die Prüfreihenfolge erleichtern, nicht als Rechengröße dienen.
Diagnoseschritte
Die Schritte beginnen mit schnellen, sicheren und günstigen Prüfungen: vollständigen Fehlerspeicher und Freeze-Frame-Daten auslesen, Sichtprüfung, Stecker und Schläuche, danach Messungen und Bauteiltests. Zu jedem Schritt ist das nötige Werkzeug angegeben.
Reparaturkosten
Kostenangaben sind grobe regionale Schätzungen für Teile und Arbeitszeit, dargestellt als Spanne in Euro. Als Orientierung für die Arbeitskosten dienen Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis). Die Spannen sind kein Kostenvoranschlag – tatsächliche Preise hängen von Fahrzeug oder Modell, Region und Betrieb ab.
Auswirkung auf die HU/AU
Fahrzeugseiten geben an, ob ein Code bei der Hauptuntersuchung mit Abgasuntersuchung voraussichtlich zu einem Mangel führt. Hängt das vom Einzelfall ab, steht das ausdrücklich da.
Felddaten
Wo öffentliche Daten vorliegen, fließen sie ein – etwa Fahrzeugbestandsdaten und Rückrufinformationen des Kraftfahrt-Bundesamts, Produktdatenbanken und Sicherheitswarnungen. Eine Übersicht bietet die Seite Datenquellen.
Qualitätsprüfung
Ein automatisches Prüfverfahren bewertet jede Seite vor der Indexierung. Mindestens acht seitenspezifische Datenfelder müssen befüllt sein, und die Seite muss sich ausreichend von Seiten desselben Typs unterscheiden: Die Textähnlichkeit, gemessen an übereinstimmenden Wortfolgen, muss unter 60 % liegen. Seiten, die das nicht erfüllen, werden auf „noindex“ gesetzt, bis sie verbessert sind. Markenspezifische Varianten eines Codes erhalten nur dann eine eigene Seite, wenn es dafür echte, eigenständige Daten gibt.
Sicherheit
Gasgeräte, Netzspannung, das Innere von Mikrowellen, Kältemittelkreisläufe, Airbags, Bremsen und Hochvolt-Systeme sind immer als Fachbetriebsarbeit gekennzeichnet. Für Gasgeräte gibt es keinerlei Reparaturanleitungen, sondern nur die sicheren Nutzerprüfungen, die die Bedienungsanleitung vorsieht. Mehr dazu in den redaktionellen Richtlinien.